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Die Zeit(en) der anderen – Oder: Durch die Digitalisierung auf dem Weg zu Utopias Lösung?

Als Kunst- und Kulturhistoriker/in hat man irgendwann seine Lieblingszeit[1] bzw. -epoche, die – natürlich! – besser ist alle anderen, und besonders als die Gegenwart. Das ist u.a. mit dem Gefühl des Heimisch-seins verbunden, wobei über die Jahre Wechsel oder Erweiterung nicht ausgeschlossen oder sogar nötig ist, nach dem Motto ‚Alles muss sich ändern, damit´s so bleibt wie´s ist‘.

Nicht genutztes Potential digitaler Recherchemöglichkeiten

‚Das Digitale‘ hat mal wieder zugeschlagen, und so bin ich heute auf der Suche nach Hintergründen zu den Besitzverhältnissen im Salzburggau des 9. Jahrhunderts (Sieghardinger, mehr sog i ned) unversehens in die digitale Zukunft gereist: Es scheint doch bezeichnend, dass gerade OberÖSTERREICH den ersten Schritt zur digitalen Auslesung und Verarbeitung der Bände des Historischen Atlas BAYERNs gemacht hat.

Wir finden Online Sammlungen toll! 5 Empfehlungen für einen regelmäßigen virtuellen Besuch

Mit Online Sammlungen machen Museen ihren Bestand dauerhaft der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. In Zeiten von digitaler Objektbestandserschließung, immer ausgefeilteren Technologien und dem Wissen um die Wichtigkeit eines Auf- und Ausbaus digitaler Informationsinfrastrukturen sollte dieses Bestreben für alle Kulturinstitutionen selbstverständlich sein.
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